Angriff auf den Rüsttag in den zwei Zeugen;

Johannes 19: 14 und Johannes 19: 31

Als die Auferstehungstexte im neuen Testament kontinuierlich verändert wurden, übersahen die Revisoren dabei zwei Textstellen, die eindeutig darauf hin deuten und auch Zeugnis geben, das der Sabbat an dem Yahshua im Grab ruhte, kein siebenter Tag Sabbat war, sondern der hohe Festsabbat, der erste Tag der ungesäuerten Brote Fest, der 15. Nisan. Dieser Festsabbat war in dem Jahr der Leiden von Yahshua an einem Freitag, am sechsten Tag der jüdischen Woche.

Johannes 19: 14. Es war aber Rüsttag für das Passah, und zwar um die sechste Stunde. Und er sprach zu den Juden: Seht, das ist euer König!

                                                                                                         Schlachter 2000

Johannes 19: 31. Weil es Rüsttag war – jener Sabbat war nämlich ein hoher Festtag –, baten die Juden nun Pilatus, damit die Leichname nicht während des Sabbats am Kreuz blieben, dass ihnen die Beine zerschlagen und sie herab genommen würden.                                                             Schlachter 2000                                                                                                 

Diese beiden Textstellen wurden lange nicht angetastet und entgingen so auch einer Manipulation, wodurch der aufmerksame Leser bis anhin dadurch auch erkennen konnte, das hier nicht von einem normalen siebenten Tag Sabbat die Rede ist!

 

Es sind Die zwei Schriftstellen, die davon Zeugnis geben, dass nach dem Kreuzigungs Tag, dem 14. Nisan, der an einem Donnerstag, am fünften Tag der jüdischen Woche war, der grosse Sabbat, der hohe jährliche Festsabbat, am 15. Nisan folgte, an dem Yahshua im Grab ruhte.

 

Heute gibt es aber bereits Bibelübersetzungen, denen diese zwei Zeugen ein Dorn im Auge sind, und so gehen jetzt die Manipulationen der Auferstehungs Texte weiter, in dem versucht wird die klaren Aussagen dieser beiden letzten Zeugen für die Wahrheit der Sabbatauferstehung, so zu verfälschen, damit sie mit der katholischen Sonntagsauferstehung harmonieren und der unbedarfte Leser das auch nur so, in der heiligen Schrift zu erkennen glaubt.

 

Wir haben im Internet fünf Bibel Übersetzungen gefunden, in denen bereits versucht wird, diese letzten zwei Zeugen für eine Sabbat-Auferstehung, mit Betrug zu verfälschen. An diesen zwei Zeugen wird jetzt bewusst mit Lüge und Betrug manipuliert.

 

In beiden Johannes Texte steht ursprünglich geschrieben, das der Todestag Yahshua's ein Rüsttag für den grossen oder hohen Sabbat war. Es steht da im griechischen Grundtext geschrieben: paraskeuē  Strong G 3904

Johannes 19: 14

Johannes 19: 31

 

In den unten aufgeführten neueren Übersetzungen, wird das Originale griechische Wort für „Rüsttag“ abgeändert, und es steht jetzt nur noch „Tag“ und „Freitag“. So etwas kann ja nicht aus Unwissenheit geschehen sein! Das ist auch hier wie bei den Verfälschungen der Auferstehungs-Texte, böse Absicht und bewusster Betrug. In der Rubrik: https://sabbatlicht.jimdo.com/metamorphose haben wir schon die Verwandlung von „mia ton sabbaton“ in die Übersetzung „am Sonntag“ aufgezeigt und möchten auch hier die Frage stellen; wie lange geht es wohl noch, bis in allen neueren Übersetzungen, neben der Lüge „Freitag“ und „Sonntag“ auch der Sabbat an dem unser Herr im Grab ruhte, mit „Samstag“ übersetzt wird ??? 

 

Neue evangelistische Übersetzung (NeÜ) 2012

https://www.obohu.cz/bible/index.php?styl=NEU&k=Zj&kap=4

Joh. 19: 14. Das war am Freitag der Passawoche gegen zwölf Uhr mittags. Pilatus sagte zu den Juden: "Da, seht euren König!"

Joh. 19:31. Es war der Tag vor dem Sabbat, der diesmal ein hoher Festtag sein würde. Deshalb baten die führenden Juden Pilatus, dass den Gekreuzigten die Beine gebrochen würden. Man wollte sie vom Kreuz abnehmen lassen, damit sie nicht den Sabbat über dort hängen blieben.

 

Neue Genfer Übersetzung 2011

https://www.obohu.cz/bible/index.php?styl=NGU&kap=19&k=J

Joh. 19: 14. Es war der Rüsttag in der Passafestzeit, und es war inzwischen etwa zwölf Uhr mittags. Pilatus sagte zu den Juden: »Seht da, euer König!«

Joh. 19: 31. Es war Rüsttag, der Tag vor dem Sabbat, und die führenden Männer des jüdischen Volkes wollten nicht, dass die Gekreuzigten den Sabbat über am Kreuz hängen blieben, umso mehr als dieser Sabbat ein besonders hoher Feiertag war. Deshalb baten sie Pilatus, dass man den Männern, die am Kreuz hingen, die Beine brach und sie, sobald der Tod eingetreten war, herunterholte.

 

Gute Nachricht Bibel https://www.bibleserver.com/

Joh. 19: 14.Es war der Tag vor dem Passafest, etwa zwölf Uhr mittags. Pilatus sagte zu den anwesenden Juden: »Da habt ihr euren König!« 

Joh. 19: 31. Es war Freitag, der Vorbereitungstag für den Sabbat. Die führenden Priester wollten nicht, dass die Gekreuzigten den Sabbat über am Kreuz hängen blieben. Darum baten sie Pilatus, ihnen die Beine brechen und die Toten dann wegschaffen zu lassen. Der kommende Sabbat war außerdem ein ganz besonders hoher Feiertag.

 

Neues Leben Die Bibel https://www.bibleserver.com/

Joh. 19: 14. Das war um die Mittagszeit am Tag vor dem Passahfest. Und Pilatus sagte zu den Leuten: »Hier ist euer König!« 

Joh. 19: 31. Die führenden Männer des jüdischen Volkes wollten die Gekreuzigten nicht bis zum nächsten Tag, einem Sabbat - der wegen des Passahfestes noch dazu ein besonderer Sabbat war -, am Kreuz hängen lassen. Um den Tod schneller herbeizuführen, baten sie Pilatus, dass man ihnen die Beine brach. Dann konnten die Leichname vom Kreuz abgenommen werden.

 

Albrecht Bibel (1926) https://www.obohu.cz/bible/index.php?styl=ALBR&k=J&kap=19

Joh. 19: 14. Es war am Freitag in der Passahwoche, etwa um die sechste Stunde. Pilatus sprach zu den Juden: "Seht, da ist euer König!"

Joh. 19: 31. Es war Freitag. Damit nun die Leichname nicht den Sabbat über am Kreuz blieben - denn jener Sabbat war ein besonders hoher Feiertag-, deshalb baten die Juden Pilatus, er möge den Gekreuzigten die Beine zerschmettern und sie vom Kreuz nehmen lassen. 

 

Update zum „Rüsttag Märchen“!?

27. Juni 2015

Johannes 19: 14. Es war aber Rüsttag für das Passah, und zwar um die sechste Stunde. Und er sprach zu den Juden: Seht, das ist euer König!  Schlachter 2000


Johannes 19: 31. Weil es Rüsttag war – jener Sabbat war nämlich ein hoher Festtag–, baten die Juden nun Pilatus, damit die Leichname nicht während des Sabbats am Kreuz blieben, dass ihnen die Beine zerschlagen und sie herab genommen würden.                                                                 Schlachter 2000

Rüsttag..., so wie es die meisten Christen und vor allem die siebenten Tags Adventisten interpretieren und verstehen, gibt es im Neuen Testament gar nicht. Auch hier handelt es sich um eine weitere falsche Auslegung der griechischen Schriften. Das griechische Worte paraskeuē“, drückt in Wahrheit was ganz anderes aus als Rüsttag, so wie es in fast allen Bibeln übersetzt wird. Auch wir haben da zu wenig tief studiert und sind diesem Rüsttag Märchen“ lange aufgesessen.

 

Weiter oben in der Rubrik „Rüsttag“, haben wir ja Abbildungen von der Seite https://www.bibelkommentare.de übernommen, die aber alle nur zeigen wie die Elberfelder Bibel das Wort paraskeuē“ interpretiert und übersetzt, so wie ja alle anderen Übersetzungen auch, aber nicht was das griechische Wort übersetzt wirklich meint.

 

Zum Vergleich zuerst ein paar Beispiele zu dem Text in Johannes 19: 14, aus verschiedenen Übersetzungen:

Es war aber der Rüsttag auf Ostern um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Sehet, das ist euer König!                                                           Luther-Bibel (1545)


Es war aber der Rüsttag auf das Passahfest, und zwar um die sechste Stunde. Nun sagte Pilatus zu den Juden: »Seht, da ist euer König!«   Menge-Bibel (1939)


Es war Rüsttag zum Pascha, etwa die sechste Stunde, und er sagte zu den Juden: "Seht euren König!"                                                                                   Pattloch-Bibel (1979)


Es war der Rüsttag des Osterfestes, um die sechste Stunde. Da sprach er zu den Juden: »Seht euren König.«                   Grünewald (Riessler-Storr-Bibel) (1924)


                Interlinearübersetzung Nestle- Aland / Ernst Dietsfelbinger

Einige Übersetzungen interpretieren den Rüsttag auch gleich mit dem Freitag, wie wir das ja in dieser Rubrik schon aufgezeigt haben:


Es war am Freitag in der Passahwoche, etwa um die sechste Stunde. Pilatus sprach zu den Juden: "Seht, da ist euer König!"            Albrecht Bibel (1926)


Der Tag nach dem Rüsttag war aber nicht das Passah oder das Passahfest auf das man sich vorbereiten musste, und auch nicht der siebente tags Sabbat! Am Tag danach fing das siebentägige Fest der ungesäuerten Brote an. Das Passahfest begann schon am Abend des 14. Nisan und wurde nach dem Gesetz bis zum Morgen des 15. Nisan gefeiert.

Im 5. Mose Kp. 16 wird das genau aufgezeigt, wie das Passah zu feiern war.

5. Mose 16:4. Und es soll sieben Tage lang kein Sauerteig gesehen werden in deinem ganzen Gebiet; und von dem Fleisch, das am Abend des ersten Tages (14. Nisan) geschlachtet worden ist, soll nichts über Nacht bis zum Morgen (15. Nisan) übrigbleiben. 5. Du darfst das Passah nicht in einem deiner Tore schlachten, die YAHWEH, dein Gott, dir gibt; 6. sondern an dem Ort, den YAHWEH, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen, dort sollst du das Passah schlachten, am Abend, wenn die Sonne untergeht, zu eben der Zeit, als du aus Ägypten zogst. 7. Und du sollst es braten und an dem Ort essen, den YAHWEH, dein Gott, erwählen wird; und du sollst am Morgen (15. Nisan) umkehren und wieder zu deinem Zelt gehen.

Noch Ausführlicher dargelegt wie das Passah richtig gefeiert wurde und auch über das rechte biblische Verständnis des Wortes „Tag (yom)“, erfahrt ihr auf;  https://sabbat-welt.jimdo.com/y%C3%B4m

Die Übersetzung Rüsttag in Johannes 19: 14. ist also irreführend und falsch!


Es müsste eigentlich heissen; Es war aber Vorbereitung für das Passah“, so wie es in der Übersetzung von A. E. Knoch, noch am besten ersichtlich ist.


Es war aber der Vorbereitungstag des Passah, etwa um die dritte Stunde. Da sagte er zu den Juden: "Siehe, euer König!" Adolf Ernst Knoch (1939)


Die Konkordante (Wort für Wort) Übersetzung kommt da der Wahrheit noch am nächsten und wird durch die Hervorhebung der graue Schrägschrift der Hinzufügungen, auch noch deutlicher erkennbar.


Interessant ist da auch noch was Wikipedia zum Rüsttag schreibt;

 Der Begriff „Rüsttag“ ist im deutschsprachigen Judentum eher ungebräuchlich und in erster Linie durch seine christliche Verwendung im Neuen Testament  bekannt. Der Todestag Jesu vonNazaret fiel nach den Evangelien auf einen Rüsttag.


Der Begriff „Rüsttag“ ist wohl mit der Übersetzung des Neuen Testaments in die deutsche Sprache durch Martin Luther eingeführt oder zumindest bekannt gemacht worden. Luther suchte einen passenden Ausdruck für das griechische παρασκευή, (paraskeue, wörtlich für „Zurüstung“), mit dem im griechischen Neuen Testament die Vorbereitung eines jüdischen Festtags am Vortag gemeint ist.  https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCsttag


(paraskeue, wörtlich für „Zurüstung“), ist ja in Johannes 19: 14 nichts anderes als die Vorbereitung auf das Passahfest, das am zweiten Abend des 14. Nisan beginnt (jeder 24. stündiger Zyklus besitzt zwei Abende; https://sabbat-welt.jimdo.com/y%C3%B4m).

Was musste den da vorbereitet werden?

 

Das ganze Volk Israel musste sich am Abend des 14. Nisan, zu dem 15. Nisan, beim Tempel einfinden um dabei zu sein wen die Hunderten, wen nicht sogar Tausenden von Opfertiere geschächtet, geschlachtet und gebraten wurden. Dazu musste alles am 14. Tag (mit Tag ist die Lichtzeit gemeint; Joh. 11: 9) zuerst vorbereitet werden, alle Tiere in den Tempel gebracht und alles andere dazu nötige für das Fest geschehen, (paraskeue, „Zurüstung“).  

Für was das griechische Wort (paraskeue, „Zurüstung“) auch noch stehen kann, war die Vorbereitung auf die sieben Tage ungesäuerten Brote! Da musste zuvor alles gesäuertes aus dem Hause entfernt werden. Doch auch hier hat (paraskeue, „Zurüstung“) nicht explizit was mit dem Freitag (sechster Tag der jüdischen Woche) zu tun. Auch gibt es im alten Testament keinen Text, der von einer speziellen Vorbereitung auf den siebenten tags Sabbat spricht, so wie es die Adventistischen Theologen gerne hätten. So schreiben sie in dem Buch „Was Adventisten Glauben“;

Gott lehrte das Volk, daß der sechste Tag der Vorbereitung dienen sollte und daß der Sabbat heilig zu halten sei, indem er sagte:Morgen ist Ruhetag, heiliger Sabbat für den Herrn. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das legt beiseite, daß es aufgehoben werde bis zum nächsten Morgen.“ (2 Mo 16,23)

 

Studiert dazu den letzten Teil in der Rubrik https://sabbat-welt.jimdo.com/josua ab; Kapitel 19. Der Sabbat“

 

Das Neue wie auch das Alte Testament, wissen nichts von einem sechsten Tag der Rüsttag genant wird. Rüsttag..., so wie es von den Adventisten und den meisten Kirchen gelernt wird, ist ein Märchen.

 

Ganze Rubrik als PDF:

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